Kritisches Feedback & unsere Sicht der Dinge

von | Dez 11, 2016 | Mindset, Reisen | 6 Kommentare

Hand mit Sonnenuntergang

Mehrere Monate sind mittlerweile vergangen seit wir unser Umfeld in unsere (für die meisten gewöhnungsbedürftigen) Zukunftspläne eingeweiht haben. Genug Zeit, um mittlerweile eine ganze Palette an Reaktionen und Feedback bekommen zu haben. Und was sollen wir sagen? Die Meinungen reichen von absoluter Begeisterung bis hin zur.. naja, ebenso absoluter Ernüchterung. Und genau auf die kritischen Stimmen zu unserem Vorhaben gehen wir heute genauer ein. Denn eins möchten wir ganz klar unterstreichen: auf keinen Fall ist es für uns eine Überraschung oder gar ein Problem, besorgte und zweifelnde Aussagen zu hören. Es ist nicht jedermanns Sache, sein Leben komplett auf den Kopf zu stellen und genau das ist auch gut so! Es wäre doch auch langweilig, wenn jeder UNSEREN Lebenstraum nachvollziehen könnte.

Konstruktive Kritik jeglicher Art kann unglaublich bereichernd sein. Denn so haben wir immer die Möglichkeit, in uns zu gehen und die Worte auf uns wirken zu lassen. Ist etwas dran, was der gegenüber geäußert hat? Haben wir vielleicht etwas nicht bedacht oder sollten uns zu bestimmen Punkten mehr Gedanken machen? Wir sind dankbar für Denkansätze! Und umso glücklicher sind wir sagen zu können, dass jegliche kritische Äußerungen uns bisher nur noch mehr in unserem Vorhaben bestärkt haben. Einige dieser Statements und unsere Überlegungen dazu möchten wir euch gerne vorstellen.

„Wofür habt ihr denn dann studiert?“

Nun ja, tatsächlich hatten wir jeweils Studiengänge ausgewählt, mit denen wir uns in unserer jetzigen Situation nicht auf Anhieb selbstständig machen und damit ortsunabhängig sein könnten. Steffen ist Maschinenbauingenieur und ich habe Business Management studiert – ob meine Kenntnisse uns wirklich viel weiterhelfen werden, lasse ich mal noch offen. Hätten wir das Gleiche studiert, wenn wir schon damals von unseren jetzigen Plänen geahnt hätten? Wahrscheinlich nicht. Zumindest für Steffen hätte es eine super Alternative gegeben: Informatik. Programmierarbeiten jeglicher Art sind bei digitalen Nomaden hoch im Kurs. Es stand sogar mal im Raum, doch sein Interesse galt dann letzten Endes doch eher dem Maschinenbau. Aber was nützen die „was wäre wenn“ Überlegungen? Damals waren wir 20 Jahre alt und hatten eine ganz andere Vorstellung vom erfüllten und glücklichen Leben. Frisch nach dem Abitur war unser Denken ganz im Sinne der Leistungs- und Konsumgesellschaft geprägt. Wir strebten eine Karriere an, um gut zu verdienen und uns einen gewissen Wohlstand erarbeiten zu können.   Aber Menschen ändern sich. Und zum Glück stehen wir heute da, wo wir stehen. Mit einer anderen Wertvorstellung, anderen Wünschen und Visionen.

Was also haben wir für Möglichkeiten? Die eine ist zu sagen, dass wir vor 10 Jahren eine Entscheidung für einen bestimmen Beruf getroffen haben und an diesem unser Leben nun ausrichten müssen. Bis zur Rente. Also bis wir knapp 70 sind. Düstere Aussichten, wenn ihr mich fragt. Denn damit würden wir uns die Möglichkeit nehmen, nach den Sternen zu greifen und das tun zu können, was uns erfüllt. Und die andere Möglichkeit ist die, sich auf etwas Neues einzulassen statt der ehemaligen Berufswahl hinterher zu trauern und uns selbst Grenzen zu erschaffen, wo keine sein müssten. Denn hey, ist es denn jemals zu spät, etwas Neues zu beginnen, wovon man vollkommen überzeugt ist? Menschen verändern sich. Wir alle lernen täglich dazu, erweitern laufend unseren Horizont und stecken uns neue Ziele. Heute sehen wir die Welt anders als vor 10 Jahren. Also darf es für uns auch beruflich in eine neue Richtung gehen.

„Ihr habt hier alles und gebt euren Wohlstand so leichtfertig auf.“

Ja, unseren Lebensstandard hier in Deutschland würden wir wohl ganz subjektiv als eher gehoben einstufen. Wir waren bisher in der glücklichen Lage, nicht zu sehr aufs Geld achten zu müssen – zumindest bei den alltäglichen Dingen. Verschwenderisch waren wir noch nie, aber dennoch ist ein finanzieller Spielraum zweifelsfrei eine feine Sache. Nicht zu vergessen, dass wir ein Haus haben (wenn auch mit einem dazugehörigen Kredit) und dieses auch nach wie vor toll finden. Also zusammengefasst: Schönes Haus, schicke Einrichtung, gutes Auto, genügend Einkommen für Urlaub, Freizeitaktivitäten und sonstigen Schnickschnack. Das war unser (Wohl)Stand bis jetzt. Aber wisst ihr, unsere Vorstellung von Glück baut nicht (mehr) auf diesem materiellen Luxus. Und das ist uns gerade mit der Geburt von Demian bewusst geworden.

Es gibt keinen größeren Wohlstand für uns, als die unbegrenzte Zeit als Familie. Als die Möglichkeit, die Welt mit unserem Kind zu bereisen, ihm beim Wachsen zuzusehen und jeden Tag gemeinsam zu verbringen. Freiheit und Zeit, das ist für uns der ultimative Luxus geworden. Der materielle Reichtum kann nicht dauerhaft glücklich machen, wenn man auch mal über den Tellerrand schaut. Wir verlassen ab Januar unsere Komfortzone (sowohl im wahrsten Sinne dieses Wortes als auch im übertragenen) und unser Lebensstandard – gemessen am Geld, welches uns ab da monatlich zur Verfügung steht – wird mit dem jetzigen nicht vergleichbar sein. Aber das Beste daran: wir fühlen uns reicher als jemals zuvor.

„Mit einem Online Business seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Das klappt doch nie.“

Unser liebster Kritikpunkt, der uns einfach immer wieder aufs Neue unglaublich Mut macht und uns in unserem Vorhaben bestätigt. Denn wir lieben in einem Land, das im Bereich Online Business einfach herrlich hinterher ist. Wenn wir von unseren Plänen erzählen, uns ein Business im Internet aufzubauen , gibt es eigentlich immer ein Stirnrunzeln beim Gegenüber. Da muss man aufpassen, dass man sich selbst nicht ein wenig blauäugig vorkommt, da man augenscheinlich ja etwas total Absurdes vorhat. Eine Spielerei. Höchstens ein Hobby. Aber definitiv nichts, was richtiges Einkommen sichert. Denn ein “richtiger” Job bedeutet für die Mehrheit, 8 Stunden am Tag einem Arbeitgeber Dienste zu leisten.

Und jetzt ist es auch klar, warum diese Ausgangslage gleichzeitig eine große Chance bedeutet: Die Digitalisierung schreitet voran, verändert die Arbeitswelt und Deutschland ist längst noch nicht vorne mit dabei. So viele können nichts mit dem Begriff „Online Business“ anfangen. Für uns bedeutet das vor allem eins – da ist noch ganz viel Luft nach oben. Uneingeschränkte Möglichkeiten auszuprobieren, ob die eigenen Geschäftsideen Anklang finden und zum entsprechenden Ergebnis führen. Natürlich gibt es keine Garantie für Erfolg und auch das Internet kann nicht zaubern. Wo wir in ein paar Jahren stehen werden, wissen wir nicht. Ob aus unseren Ideen bis dahin etwas handfestes wurde, werden wir dann sehen. Aber wir haben Zeit, wir sind voller Tatendrang, wir haben konkrete Vorstellungen und vor allem möchten wir etwas in der Welt bewegen. Vielleicht ergeben sich unterwegs auch ganz neue Gedanken und wir entwickeln uns in eine Richtung, von der wir jetzt nicht einmal ahnen. Das Leben steckt voller Überraschungen, wenn man offen dafür ist.

„Für so ein kleines Kind bedeutet eine Weltreise zu viel Stress.“

Gerade auf Online Plattformen, auf denen wir von unseren Plänen erzählt haben, kamen einige böse Kommentare in Bezug auf Demian. „Armes Kind“, „Egoistische Eltern“, das volle Programm. Aber alles halb so wild, denn natürlich wussten wir, dass auch solche Aussagen auf uns einprasseln würden. Ist unser Sohn denn wirklich so arm dran? Es wäre bedenklich, wenn wir die Frage nicht eindeutig mit „Nein“ beantworten könnten! Aber das können wir. Denn Demian ist und bleibt der Mittelpunkt des ganzen Vorhabens. Sein Wohl und seine Interessen sind die unumstrittene Nr. 1, sowohl hier in unseren 4 Wänden als auch auf Reise.

Ich glaube, wenn man das Wort „Weltreise mit Kind“ hört, stellen sich viele Menschen automatisch eine non-stop Reise durch die Weltgeschichte vor. Möglichst viele Länder, Aktivitäten, Sightseeing. Und das Kind wird eben „mitgeschleppt“. Das ist aber genau das Gegenteil von dem, wie wir zukünftig unterwegs sein werden. Heute steht für uns im Vordergrund, in Ruhe die Umgebung zu genießen und langsam zu reisen. Denn all die vielen Eindrücke, die der kleine Mann täglich sammeln wird, möchten erst einmal verarbeitet werden. Er soll ganz viel Zeit haben, sich an das andere Klima, Essen, Menschen etc. um ihn herum zu gewöhnen.  Und zu entdecken wird es ohnehin schon sehr viel geben! Wir werden also durchaus wochenlang an einem Ort bleiben und die Zeit als Familie in vollen Zügen genießen. Und ansonsten steht für Demian täglich auf dem Programm: Am Strand spielen, im Meer baden, leckere Früchte essen, nette Menschen kennen lernen, ganz viel draußen an der frischen Luft sein und (wie gewohnt) die volle Aufmerksamkeit von Mama & Papa genießen. In unseren Augen sind das großartige Aussichten!
In einigen Monaten werden wir einige der Punkte wieder aufgreifen und über den aktuellen Stand der Dinge berichten. Läuft es unterwegs so wie wir es uns in Moment ausmalen? Fehlt uns unser Leben in Deutschland? Und wie gefällt Demian die neue Rolle des Weltenbummlers? Dann können wir endlich aus Erfahrung sprechen.

Habt ihr auch Feedback für uns im Hinblick auf unser Vorhaben, die Weltreise etc.? Negativ oder positiv, ganz egal. Wir freuen uns darüber! Hinterlasst uns gerne ein Kommentar!

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6 Kommentare

  1. Manuka

    Liebe Alina,
    wir reisen auch sehr gerne und haben übrigens ebenfalls im Ausland geheiratet. Da meine Frau gerade frisch schwanger ist und wir im August 2017 dann hoffentlich unser 1. Baby erwarten, denken wir schon gerne über unsere angepeilte Elternzeitreise nach. Ich finde es ermutigend und inspirierend von anderen Eltern zu lesen, die mit Baby oder Kleinkind auf längere Reisen gehen.Ich glaube auch, dass das geht, wenn man seinen Anspruch und die Reisegeschwindigkeit an die Bedürfnisse des Kindes anpasst. Allerdings – die Reise macht man doch in erster Linie für sich selbst, oder? Das Kind wird sich später eher nicht mehr daran erinnern. Ich hoffe trotzdem, dass es indirekt davon sehr wohl profitiert: von glücklichen entspannten Eltern, von unterschiedlichen Eindrücken, von einem Leben das sich auf Wesentliches beschränkt. Ich bin schon sehr gespannt auf eure Reiseberichte.
    Herzliche Grüße, Manuka

    Antworten
    • Alina

      Hallo Manuka! Sorry, dass es mit der Antwort ein wenig spät wurde… Auf jeden Fall möchte ich euch ganz leise, aber dafür ganz herzlich, zur Schwangerschaft beglückwünschen (macht man eigentlich nicht so früh, ich weiss..). Habt eine wundervolle Zeit!!

      Genau wie du schreibst, geht es uns bei Demian eher um Lebensqualität als um irgendwelche bestimmten Erinnerungen. Zumindest jetzt in Moment. Er soll ganz viel Zeit haben, in seinem Tempo zu lernen, sich zu entwickeln und weltoffen aufzuwachsen, immer mit Mama und Papa an seiner Seite. Aber da wir im Prinzip immer auf Reise sein wollen, wird er in diesen Lebensstil einfach hineinwachsen und irgendwann wird er sich hoffentlich auch an wunderbare, aufregende und einfach schöne Momente erinnern können. 🙂
      Dass wir die Reise in erster Linie für uns machen, das würde ich so nicht unbedingt ausdrücken, aber ich verstehe, was du meinst. Unsere erste Weltreise damals, ja, das war nur für uns. Aber dieses Mal geht es auch uns eher um Lebensqualität, Lebensstil und einfach darum, uns etwas aufzubauen, was uns diesen Lebensweg ermöglicht. Es ist etwas, was wir für unsere ganze Familie machen. Uns als Paar, unseren Sohn und unsere zukünftigen Kinder. Da wir aber natürlich wissen, was auf uns Tolles zukommt, sind wir im Gegensatz zu unserem Sohn natürlich Feuer und Flamme und freuen uns riesig, während der Knirps von den Veränderungen noch nichts ahnt. :))

      Dass ihr in der Elternzeit verreisen möchtet, find ich klasse! Wir sind davon überzeugt, dass eine längere Reise als Familie einfach einmalig und sehr wertvoll ist. Habt ihr denn schon eine Vorstellung, wohin es euch besonders zieht? Oder seid ihr da noch komplett offen?

      Ganz liebe Grüße, Alina

  2. Manuka

    Liebe Alina,
    wenn nun alles so klappt *klopfaufholz* könnten wir uns vorstellen, im nächsten Winter(wieder)nach Neuseeland und/oder (Süd-)Australien zu reisen. Unsere bevorzugte Reiseart ist mobil mit einem Camper unterwegs zu sein. Damit ist man ja sehr flexibel, kann jederzeit pausieren und hat gleichzeitig immer alles dabei. Außerdem wandern wir gerne und der kleine Krümel wird dann noch ein Gewicht haben, das man gut tragen kann. Ich denke, es hat auch gewisse Vorteile, wenn das Baby sich noch nicht alleine fortbewegen kann 😉
    Alternativ könnten wir uns im Frühjahr/Sommer 2018 eine Tour durch Europa (Skandinavien, Irland, Schottland, evt. Spanien) oder Kanada vorstellen. Dann wäre das Kind schon mobiler, aber auch schwerer. Die Aktivitäten wird man sicherlich deutlich anpassen müssen. Städtebesichtigungen oder Restaurantbesuche sind sowieso nicht so unseres.
    Auch Teile von Südamerika würden mich reizen. Allerdings müssen wir als Frauenpaar auch immer darauf achten, in welches Land wir reisen. Nicht in jedem Land sind wir willkommen und sicher – das schränkt die Auswahl sowieso schon immer etwas ein und einige Ziele fallen dadurch auch komplett raus.
    Liebe Grüße, Manuka

    Antworten
    • Alina

      Liebe Manuka,
      ich finde, alle eure Pläne bzw. Reiseziele, die ihr euch vorstellen könnt, hören sich toll an und könnten absolut von uns stammen! 😀
      In Neuseeland hatten wir uns sofort verliebt und sowohl dort als auch in Australien ist es einfach so wahnsinnig befreiend, mit dem Camper unterwegs zu sein! Wir wollen diesen Sommer auch mit unserem Wohnmobil unterwegs sein – diesmal zum ersten Mal in Europa. Und wir sind total gespannt, wie es wird, vergleichen zu NZ und AUS. Wir hoffen, wir werden nicht enttäuscht sein, denn ich glaube fast, dass es sich doch ganz schön unterscheiden wird. Aber wir freuen uns sehr auf die neue Erfahrung!
      Auf das Alter des Kindes muss man natürlich immer achten, das stimmt. Demian ist mit seinen 13 Monaten jetzt deutlich robuster und das gibt uns mehr Sicherheit, auch auf mögliche Krankheiten oder andere Schwierigkeiten unterwegs bezogen. Wenn ich mir überlege wie zierlich er mit 6 Monaten war… Da wäre ich unterwegs in einigen Situationen, glaub ich, gnadenlos überfordert gewesen.

      Auf jeden Fall noch eine wunderbare Schwangerschaft für euch! Und wunderbare Weihnachtsfeiertage!
      Liebe Grüße, Alina

  3. Sarah

    Hallo ihr beiden,
    zunächst einmal: toller Beitrag! 🙂
    Ich bin gerade mit dem Studium fertig geworden und kann mir tatsächlich (jetzt schon) nicht ein Hansterrad Leben vorstellen. Seitdem ich ein Jahr in Costa Rica gelebt han, hat mich die Abenteuerlust gepackt, der ich am liebsten so schnell wie möglich nachgeben möchte!
    Jetzt meine Frage: wie seid ihr auf die Idee des (wie es genannt wird) “Digitalen Nomadentums” gekommen? Da ich euch über doe Sundancers gefunden habe würde mich interessieren, ob ihr Teil ihrer Businessschule seid.
    Wie gesagt überlege ich auch mein Leben komplett umzukrempeln und da ich Ka schon länger folge, spiele ich mit dem Gedanken Teil der Business Schule zu werden, ein eigenes online Business aufzubauen und eben auch ein digitales Nomadenleben verfolgen zu können. Als ich euren Artikel gelesen habe, musste ich ziemlich schmunzeln, da ich genug weiß welche Leute in meinem Umfeld mir die von euch aufgelisteten Fragen stellen würden das lässt sich vermutlich nicht verhindern…Ich habe mir deshalb vorgenommen so lange es geht vorerst nichts darüber zu erzählen oder zu teilen sondern das für mich zu machen um mir nicht reinreden zu lassen. Wenn man deinem Ziel dann näher und erfolgreich(er) ist machen die anderen sowieso große Augen haha

    Ich freue mich auf eure Antwort, liebe Grüße und frohe Festtage! Sarah

    Antworten
    • Alina

      Liebe Sarah,
      lieben Dank! Freut mich sehr, dass Dir der Beitrag gefallen hat!
      Auf das digitale Nomadentum sind wir dadurch gestoßen, dass wir uns einfach mit der dauerhaften Finanzierung unseres Lebenstraums (Langzeit- bzw. Weltreisen)beschäftigt haben. Vor 3 Jahren waren wir 1 Jahr auf Weltreise und ab da war Reisen einfach ein ganz wichtiger Bestandteil von uns. Nur haben wir nie auch nur kurz daran gedacht, dass man auch mit einem Kind so frei leben kann. Als unser Sohn auf der Welt war, machte sich die Unzufriedenheit breit und wir wollten zunehmend raus aus dem Hamsterrad, wollten hinaus in die Welt und frei leben. Und so haben wir uns einfach immer mehr damit beschäftigt. Da wir aber unser komplettes Leben ändern wollten, war schnell klar, dass auch wieder Geld reinkommen muss. So sind wir schnell auf die digitale Nomaden gekommen, die ihren Lebensunterhalt online verdienen und dabei ortsunabhängig sind.

      In der Business School von Ka sind wir bisher noch nicht. Aber wer weiss, was die Zukunft bringt! Die Sundance Family ist wahnsinnig inspirierend, da gebe ich Dir recht!
      Für uns war es wichtig, erst einmal diesen Schritt zu machen und loszuziehen.

      Ich finde, Du machst es absolut richtig, dass Du deine Pläne vorerst für Dich behalten möchtest! Auch wir haben unsere Familien und Freunde erst eingeweiht, als alles feststand. Wir haben auch gar nicht erst Raum für “Macht es lieber nicht…” gelassen, sondern gleich klar gemacht, dass das jetzt unser Weg sein wird.

      Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass alles so klappt, wie Du es dir vorstellst! Und dass wir uns irgendwann als gestandene digitale Nomaden irgendwo treffen! :-))

      Auch Dir wunderbare Weihnachtsfeiertage!

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