Zurück in Ubud! Nach 2 wirklich abwechslungsreichen, spannenden und gegen Ende doch auch ermüdenden Wochen sind wir wieder dort angekommen, wo unser Roadtrip seinen Lauf nahm. Wieder in unserem geliebten Manada Guesthouse und sogar in “unserem” alten Zimmer! Fühlt sich fast schon heimisch an.

Roadtrip vorbei!

Es war wirklich der perfekte Zeitpunkt, wieder etwas mehr Ruhe einkehren zu lassen, denn schon in Kuta, unserer letzten Station, haben wir gemerkt, dass wir etwas erschöpft sind. Immer größer war das Verlangen, einfach mal nichts zu tun und zu entspannen. Den letzten Tag haben wir fast nur mit faulenzen, lecker essen und im Pool verbracht – Rollermüde! Ausgehmüde! Die kurzen Aufenthalte an den Orten während unseres Trips steckten uns offensichtlich doch in den Knochen. Dabei kam diese „Reisemüdigkeit“ echt sehr schleichend, denn wir haben den Roadrip wirklich genossen! Wir hatten uns anfangs sogar überlegt, noch in den Norden von Bali zu fahren, stellten aber dann fest, dass es zu viel wird. Zu viel für uns und auch für Demian. Denn er hatte gegen Ende plötzlich keine große Lust mehr auf Roller. Wir mussten unsere Rückkehr nach Ubud so planen, dass er müde genug war, auf der ca. einstündigen Fahrt einzuschlafen. Das hat glücklicherweise auch super geklappt.

Aber genau das war ja das Gute – wir konnten den Trip einfach beenden, wann wir Lust hatten. Das ist auch ein Freiheitsgefühl, das wir sehr genossen haben. Keine Pläne ausser im HIER und JETZT. Keine Buchungen für den nächsten Tag, keine anderweitigen Verpflichtungen. Und so fuhren wir wirklich happy wieder nach Ubud und freuten uns auf unser altes Guesthouse, die Familie und Erholung!

 

 

DAS Highlight der Woche?!

Demian läuft! Eigenständig und ohne Hilfe! Ja, ok, nur ein paar Schritte und das auch nicht immer (Krabbeln ist ja auch so viel schneller und cooler!), aaaaaber er läuft. Lange hat er sich das gar nicht zugetraut und auch jetzt noch fühlt er sich an der Hand deutlich sicherer. Aber wir sind super stolz und hoffen, dass er bald noch viel mehr Freude beim Laufen haben wird. Ihm selbst gefällt dieser Entwicklungsschritt nämlich total und er strahlt vor Begeisterung! Bravo, kleiner Mann!

Begegnung der Woche!

Hier in Ubud haben wir Anne und Sebastian von www.reisefroh.de kennengelernt! Die Zwei sind ebenfalls Weltenbummler und mit einer unbeschreiblich tollen Mission unterwegs: Solaranlagen dort anbringen, wo sie am Nötigsten gebraucht werden. Genauer gesagt heisst ihr Projekt „In 100 Solaranlagen um die Welt“ und über 30 haben sie bereits installiert! Wow! Ihre Geschichten von unterwegs sind so fesselnd und inspirierend. Wir sind absolut begeistert und sind nun sogar Mitglieder in ihrem gemeinnützigen Verein. Ganz genau, die Zwei haben vor dem Start ihrer Weltreise den Verein SunHelp International e.V. gegründet. Ist das nicht der Hammer?! So viel Engagement und dazu so wahnsinnig nette, offene und einfach super angenehme Menschen. Wir freuen uns total, die Zwei getroffen zu haben und bleiben definitiv in Kontakt! Ihre Seite, ihr Projekt und ihren Verein können wir jedem, der sich für nachhaltiges Reisen und soziales Engagement interessiert, nur ans Herz legen.

Ach und natürlich Frohe Ostern an alle! Für uns fällt es dieses Jahr aus – in einem nicht-christlichen Land bleibt die Oster-Stimmung seltsamerweise aus :)). Aber es macht nichts, denn so wirklich viel haben wir uns auf Ostern nie gemacht. Ehrlich gesagt, war das Schönste daran immer, dass wir ein verlängertes Wochenende hatten.. Essen mit der Familie, ein paar Geschenke „absahnen“. Irgendwie traurig, wenn man es so betrachtet. Die „Magie“ dieses Festes kommt mit den Kindern, finde ich. Letztes Jahr war Demian zu klein, dieses Jahr sind wir nicht in Deutschland. Aber wenn wir mal wieder in einem christlichen Land sein werden um diese Zeit, wird Demian definitiv seine kleinen Geschenke irgendwo draussen suchen dürfen. Und wir werden Eier bemalen und alles bunt dekorieren. Ja, das wird wunderschön werden! Aber bis dahin genießen wir die Traditionen und Bräuche hier auf Bali. Davon gibt es nämlich eine Menge und es macht unglaublich Freude, die Menschen und Kultur hier immer besser kennenzulernen.

Macht’s gut, ihr Lieben!

Alina