Hallo zusammen!

Was, schon 7 Tage rum? Die Woche ging wahnsinnig schnell vorbei, was bestimmt daran lag, dass wir momentan so oft die Unterkünfte wechseln. Aber während wir sonst eigentlich eher dazu neigen, länger an einem Ort bleiben zu wollen, reisen wir gerade total gern weiter! Ich glaube, wir haben uns einfach innerlich auf Roadtrip “programmiert” und irgendwie fühlt es sich einfach toll an, nur wenige Tage einen Zwischenstopp einzulegen und sich dann zu überlegen: Wo gehen wir als nächstes hin? Was gibt es dort zu sehen? Es ist ein besonderes Gefühl von Freiheit, sich einfach auf den Roller zu schwingen und davon zu düsen und wir genießen es in vollen Zügen.

Highlight der Woche

Turtle Conservation & Education Center! An der Stelle ein Lob an meinen Göttergatten – er hat es nämlich online entdeckt und natürlich gleich gewusst, dass das DER Ausflug schlechthin für mich ist! Kranke und verletzte Schildkröten werden hier gesund gepflegt und wieder in die Freiheit entlassen. Ausserdem liegt hier der Augenmerk darauf, gerade Einheimische über Schildkröten und ihren Lebensraum aufzuklären. Ein besonderes Highlight: Man hat die Möglichkeit, die Organisation zu unterstützen, indem man eine (oder natürlich auch mehrere!) der vielen, nur wenige Tage alten, Schildkrötenbabys adoptiert und mit nach Hause nimmt…..

….. Neeeein, Quatsch. 😛 Hier werden natürlich keine Schildkröten verkauft :)). Man adoptiert aber tatsächlich, sogar mit Urkunde! Und direkt im Anschluss geht es zum Meer, wo man dem kleinen Wesen dabei zuschaut, wie es in unsicheren, und noch unbeholfenen Schritten Richtung Wasser strampelt. Und wie es dann eins mit der Freiheit wird und immer sicherer davon schwimmt. Es ist ein ergreifender Moment, kann ich euch sagen!

Und was uns auch super sympathisch war: Die Mitarbeiter nehmen sich wirklich Zeit für dich, erzählen ausführlich über die Arbeit des Centers und keiner drängt zum Spenden. Das Adoptieren der Schildkröten ist nur ein Angebot, das Center zu unterstützen. In die Freiheit entlassen werden die Minis sowieso, nur dann eben von den Mitarbeitern!

Schaut am besten den dazugehörigen Vlog auf Youtube an:

 

Nusa Dua

Weiter ging es nach Nusa Dua, eine Region, die bei Touristen durch die schöneren Strände bekannt ist. Denn man muss wirklich sagen: Auf Bali sind wenige Strände für einen reinen Badeurlaub geeignet. Entweder zu wellig oder zu dreckig.. Nusa Dua lockt also durch die gut gepflegten Strandabschnitte, gehobene Resorts und vielen Einkaufsmöglichkeiten.

Wir sind nur einmal mit dem Roller durch die touristische Gegend gefahren – für uns hat all dieser Luxus nicht viel mit Bali zu tun. Wir fühlten uns absolut nicht wohl und waren froh, dass wir mit unserem Roller in Handumdrehen wieder da waren, wo wir hingehören: ins einfache, chaotische, dafür aber so liebenswerte und ECHTE Bali!

Die Essensauswahl im Low Budget Bereich lässt in Nusa Dua übrigens wirklich zu wünschen übrig. Recht teuer und eine schlechte Auswahl. Für leidenschaftliche Esser wie uns definitiv ein Minuspunkt!

Uluwatu Tempel

Hach ja, wieder so ein Ausflug, von dem es mir schon von vornherein gegraut hat: Tempel besichtigen. Uluwatu ist einer der bekanntesten Tempeln auf Bali und natürlich wollten auch wir uns diesen genauer anschauen. Aber wir sind ja nicht mehr im Zweierpack unterwegs, sondern haben unseren Mops mit an Board. Seien wir ehrlich: ein Kulturprogramm mit Kleinkind ist einfach Mist. Abgesehen davon, dass Demian einfach keine Lust hat, lange herumgetragen zu werden (an der Hand laufen ist ja auch viel cooler, nur wären wir dann heute noch dort), zieht er auch dauernd seine Mütze ab (eine zum Festbinden ist auch keine Option), was bei gnadenloser Sonne und Hitze alles andere als lustig ist. Also müssen wir immer schauen, dass wir uns bloß keine Minute zu lange Zeit lassen und im Prinzip wirklich hetzen. Und so suchen wir eigentlich immer so ein Mittelding zwischen „Wir würden so gerne in Ruhe den Tempel sehen und auf uns wirken lassen“ und „Das Wohl des Kindes steht an erster Stelle“. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn immerhin macht unser Kleiner das alles mit und dafür sind wir dankbar!

Mehr von unserer Weiterfahrt nach Nusa Dua & dem Ausflug zum Uluwatu seht ihr in unserem Vlog:

 

Food Heaven Canggu

Letzte Station dieser Woche: Canggu, an der Westküste. Steffen‘s erste Statement, nachdem wir das erste Mal essen waren: „Ich bleibe hier“. Denn gerade wenn man von Nusa Dua kommt, fühlt man sich hier wirklich wie im Paradies. Viele günstige Restaurants, tolle Auswahl, dazu geschmacklich auch noch gigantisch! Am liebsten essen wir hier „Nasi Campur“ – ein indonesisches Gericht, das ähnlich wie ein Buffet funktioniert. Als Grundlage gibt es immer Reis und man ergänzt diesen durch alle möglichen Beilagen nach Wahl: Gemüse, Eier, Fleisch, etc. Die Auswahl variiert von Warung zu Warung (so heissen hier die einheimischen Restaurants). Aber enttäuscht wurden wir noch nie – einfach nur lecker das Zeug! Man bezahlt pro Teller und die Preise sind mehr als erschwinglich: In unserem Lieblingswarung Bu Mi bezahlen wir für einen vollgeladenen, vegetarischen Teller 1,60€. Da kann man nicht meckern!)

Canggu ist bei den Surfern bekannt und am Strand kann man wirklich viele von ihnen in Action erleben! Der weitläufige Strand und die hohen Wellen sind aber auch wunderschön anzuschauen, auch wenn man sich nicht aufs Brett schwingt. Hach ja, wir bleiben wohl noch ein paar Tage hier..

 

Bis bald, ihr Lieben!

Alina