Weil Du da bist, Papa – Mein wunderbares erstes Lebensjahr!

von | Nov 19, 2016 | Baby & Kind, Familie | 0 Kommentare

Mann wirft Baby am Strand in die Luft

Heute Nacht musste ich wieder ganz plötzlich weinen. Ich glaube, manchmal träume ich einfach schlecht. Oder vielleicht liege ich auch nur unbequem, ich kann es Dir gar nicht so genau sagen. Es ist jedenfalls nicht schön. Du merkst es gleich, Papa, und nimmst mich sofort in den Arm. Und dabei bist Du ja selbst hundemüde, das sehe ich Dir an. Mama darf heute weiter liegen bleiben, aber das ist ok. Ich glaube, das tut ihr gut, denn ich wache nachts noch sehr oft auf und habe Durst. Du und ich, wir gehen ein bisschen im Zimmer herum und gucken uns im Spiegel an. Der böse Traum ist schnell vergessen und ich kann wieder friedlich weiterschlafen. Weil Du da bist, Papa.

Meine erste Erkältung. Puh, das war vielleicht eklig! Schnupfen und Husten sind nun wirklich Dinge, die die Welt nicht braucht. Und ich schon gar nicht! So viele Stunden habe ich auf Deinem Arm verbracht, weil ich im Liegen ganz schlecht atmen konnte. Es war windig und regnerisch, aber Du, Papa, bist mit mir in den Weinbergen spazieren gegangen, weil mir die frische Luft so gut getan hat und meine Nase frei wurde. So konnte ich wieder schlafen und Du bist mit Schirm und Regenjacke durch die Kälte gelaufen. Nach wenigen Tagen ging es mir auch schon deutlich besser. So schlimm ist eine Erkältung gar nicht. Weil Du da bist, Papa.

Weisst Du, was ich ganz besonders mag, Papa? Wenn Du nach Hause kommst und ich Deine Stimme höre. Wie Du nach mir rufst oder lustige Geräusche machst, von denen Du weisst, dass sie mich zum Lachen bringen. Dann geht Mama mit mir ans Treppengeländer und mein Grinsen wird immer breiter, denn dann sehe ich Dich auch. Oh welch Freude mich überkommt! Ich quietsche und strahle wie bei keinem anderen Menschen auf der ganzen weiten Welt! Du freust Dich auf mich und wirbelst mich durch die Luft. Unsere Spiele sind wild und lustig und im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Mama kann manchmal gar nicht hinsehen. Ich glaube, so sind Mamas nun mal. Aber ich, Papa, ich liebe es! Ich weiss, Du fängst mich immer auf und fühle mich an Deiner Seite sicher. Weil Du da bist, Papa.

Manchmal braucht Mama auch ein wenig Ruhe, um etwas zu erledigen oder einfach mal ein schönes Bad zu nehmen. Dann ist ganz besonders intensive Papa-Sohn-Zeit angesagt! Manchmal gucken wir zusammen Fußball. Oder wir fahren in den Baumarkt und schauen uns dort nach Sachen um. Was echte Männer nun mal tun. Oder kochen etwas, wobei ich Dir aus meiner Wippe heraus zugucke und mit meinem Gebrabbel für Unterhaltung sorge. Mit Dir macht einfach alles Spaß, Papa. Du hast immer gute Laune! Wie machst Du das nur? Nie bist Du von mir auch nur ein klein wenig genervt. Obwohl ich auch anstrengend sein kann, denn manchmal möchte ich einfach nur vor mich hin mosern. Das ist ok, das darf man. Aber Du schaffst es immer, mich aufzuheitern und auf andere Gedanken zu bringen. Weil Du da bist, Papa.

Mit Dir macht sogar das Schlafengehen Freude. Du jagst mich übers Bett, ich kreische und quietsche und lache aus vollem Herzen! Unser Treiben hört man durch das ganze Haus! Mama hört es aus der Küche heraus und verdreht bestimmt die Augen. Ich soll zur Ruhe kommen und abends nicht so aufgedreht werden, hatte sie zu Dir gesagt. Aber Du, Papa, weisst ganz genau, was Du tust. Denn schon bald werde ich müde. Von jetzt auf nachher strahlst du so eine Ruhe und Geborgenheit aus, Papa. Du legst mich hin, ich spüre Deine warmen Hände über meinen Kopf streicheln. Manchmal singst Du mir dabei die lustigsten Lieder ganz leise, denn Dir fallen keine Schlaflieder ein. Aber das ist total egal. Ich höre Deine Stimme und es riecht vertraut nach Papa. Und ganz viel Liebe. Langsam schließe ich die Augen und gleite ins Land der Träume. Es war wieder ein toller Tag. Weil Du da bist, Papa.

Dank Dir, lieber Papa, ist auch Mama entspannt. Und das merke ich sehr wohl, denn auch sie strahlt pure Liebe aus, wenn ich bei ihr bin. Du entlastest und unterstützt sie, wo Du nur kannst und ich habe schon mitbekommen, dass das nicht jeder Papa macht. Für Dich ist es aber das Normalste der Welt, Dich so sehr einzubringen. Und weil Du Mama so viel abnimmst, hat sie ganz viel Zeit für mich. Und sogar auch öfters für sich selbst (irgendwie brauchen Mamas das wohl ab und zu). Auf jeden Fall ist Mama glücklich, weil sie uns hat. Und weil Du da bist, Papa.

Noch wenige Wochen, Papa, und wir gehen auf Weltreise. Ich kann mir darunter noch nicht viel vorstellen. Du und Mama seid aber schon so voller Vorfreude, also muss es etwas tolles sein. Werden wir die ganze Zeit zusammen sein? Wirst Du mich auch dort ins Bett bringen und darf ich Dich morgens nach dem Aufwachen direkt anstrahlen, Papa? Werden wir spielen, toben und um die Wette lachen? Dann freue ich mich auf all das, was kommt! Denn Dich rund um die Uhr an meiner Seite zu haben, lieber Papa, ist das allerschönste Geschenk. Nimm meine Hand und ich halte mich an Deiner fest. Lass uns so ein Stück des Weges zusammen gehen. Lass uns die Welt gemeinsam erleben. Keinen besseren Papa könnte ich mir wünschen. Weil Du immer da warst, immer da bist, und  immer da sein wirst.

Mann mit Baby auf Wiese

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